Zukunftssymposium am 14. September 2011

14.09.2011

Die Zukunft des Shoppings passiert in Innsbruck

Am 7. Oktober 2011 findet in Innsbruck die größte Shoppingnacht Österreichs statt. Mehr als 600 Betriebe der Innen- und Altstadt sowie der großen Einkaufszentren (dez, Sillpark, west, Kaufhaus Tyrol, Markthalle, Rathausgalerien) halten ihre Geschäfte bis 23.00 Uhr geöffnet.

Im Vorfeld dieses bislang einzigartigen Events lud das Stadtmarketing Innsbruck als verantwortliche Organisation zu einem Symposium mit dem renommierten Zukunftsforscher Mag. Andreas Reiter. Unter dem Thema "Die Zukunft des Shoppings" begaben sich Innsbrucks Kaufleute, Centermanger und Verantwortliche auf eine Expedition in die Zukunft. Illustriert mit zahlreichen Beispielen aus verschiedenen Städten zeigte Mag. Reiter Zukunftsszenarien, aktuelle Trends und Tendenzen in der Shoppingwelt aber auch mögliche Defizite der Shopping-Stadt Innsbruck auf.


In der Shoppingwelt von Morgen wird Konsum zum Erlebnis

Nur lebenswerte Städte können sich im zukünftigen Wettbewerb um Talente, Touristen und Investoren behaupten. Die Lebensqualität – das "Betriebssystem" einer Stadt - wird dabei wesentlich von den Freizeit- und Konsummöglichkeiten bestimmt. Zukünftig wird es jedoch nicht mehr um passives Konsumieren, sondern um (inter)aktives Handeln gehen. Konsum muss Erlebnisse bieten. Die Menschen möchten ausprobieren, Neues und Ungewohntes erleben, überrascht werden. Diese Sehnsucht wird z. B. mit ungewöhnlichen Shopkonzepten und Einkaufserlebniswelten bedient. Es geht um Inszenierung und Dramaturgie der Betriebe, denn 2/3 der Kaufentscheidungen werden spontan vor Ort, am Point-of-Sale, getroffen.

Die Konsumenten von Morgen suchen einerseits Erlebnisse, andererseits aber auch einen Ausgleich zum "anstrengenden" Shopping. Städte, Regionen und Zentren müssen eine ausgewogene Balance zwischen beiden bieten. Innsbruck braucht daher auch konsumfreie Zonen, Rast- und Ruheplätze. Hier kann - abseits vom Konsum – relaxt, entspannt und zwanglos kommuniziert werden. Derartige Spiel- und Rastplätze sind längst nicht mehr den Kindern vorbehalten. Letztlich profitiert von solchen Anziehungspunkten und Rastplätzen wiederum der Konsum: Entspannt und ausgerastet lässt es sich eben besser einkaufen!


Konsum als wichtiger Pfeiler der Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt

Im städtischen Attraktions-Management spricht Mag. Reiter von einer "strategischen Dreifaltigkeit" zwischen Konsum, Kommunikation und Kultur. Die Marke Innsbruck positioniert die Stadt als alpin-urbanen Raum. Für die weitere Entwicklung der Marke Innsbruck ist es wichtig, Konzepte und Events zu kreieren, die mit der Marke Innsbruck konform sind und mit der Begrifflichkeit "alpin-urban" korrespondieren. Dabei tritt der innerstädtische Wettbewerb zwischen Einzelhandel, Einkaufszentren, usw. in den Hintergrund, denn es geht darum, Innsbruck in seiner Ganzheit attraktiv zu gestalten, um Talente, Touristen, Investoren und Einheimische gleichermaßen anzuziehen.

Mit der shopping@night am 7. Oktober 2011 zeigt sich Innsbruck gerüstet für die Shoppingwelt von Morgen. Denn bei der großen Shoppingnacht am 7. Oktober 2011 zeigt die Stadt nicht nur ihre geballte Shoppingkompetenz, sondern wird auch unterschiedliche Erlebnismöglichkeiten bieten. Konsum, Kommunikation und Kultur: die Shoppingnacht bedient alle Bereiche!